Beim hydraulischen Abgleich wird Ihre Heizung so eingestellt, dass jeder Heizkörper genau die Wassermenge bekommt, die der Raum braucht. Das spart Energie, sorgt für gleichmäßige Wärme und ist die Voraussetzung dafür, dass eine Wärmepumpe effizient arbeitet. Wir berechnen den Abgleich nach Verfahren B auf Grundlage der raumweisen Heizlast.
Unsere Angebote im Überblick
- Raumweise Heizlastberechnung als Grundlage
- Wassermenge und Ventil-Einstellwert für jeden Heizkörper
- Prüfung, ob die Heizkörper für niedrige Vorlauftemperaturen ausreichen
- Einstellwerte für Pumpe und Heizkurve
- Dokumentation für den Fördernachweis
- Planung und Beratung: Wärmepumpe
So läuft der hydraulische Abgleich ab
- Kostenloses ErstgesprächSie rufen an oder schreiben uns. Wir klären, wofür Sie den Abgleich brauchen und welche Unterlagen vorhanden sind.
- Aufnahme der AnlageWir erfassen Heizkörper, Ventile, Rohrnetz und Pumpe – und die Räume für die Heizlast.
- BerechnungWir ermitteln für jeden Heizkörper die nötige Wassermenge und den Einstellwert des Ventils.
- Einstellung und NachweisIhr Heizungsfachbetrieb stellt die Anlage nach unseren Werten ein. Sie erhalten die Dokumentation für die Förderung.

Dipl.-Ing. Peter Wünsch
Seit 25 Jahren berät unser Ingenieurbüro im Saarland unabhängig zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien. Wir sind in der Energie-Effizienz-Expertenliste der dena gelistet und für die Antragstellung und Baubegleitung von Förderprojekten des Bundes zugelassen.
Häufige Fragen zum hydraulischen Abgleich
Was ist ein hydraulischer Abgleich?
Beim hydraulischen Abgleich wird die Heizung so eingestellt, dass jeder Heizkörper genau die Wassermenge bekommt, die der Raum braucht. Ohne Abgleich fließt das meiste Wasser durch die Heizkörper nahe an der Heizung, entfernte Räume bleiben kühler.
Woran merke ich, dass der Abgleich fehlt?
Typisch sind Heizkörper, die nicht richtig warm werden, während andere zu heiß sind, Fließ- oder Pfeifgeräusche an den Ventilen und eine Heizung, die mit hoher Vorlauftemperatur laufen muss.
Was bringt der hydraulische Abgleich?
Alle Räume werden gleichmäßig warm, die Heizung kommt mit niedrigerer Vorlauftemperatur und weniger Pumpenstrom aus. Für eine Wärmepumpe ist das besonders wichtig, weil sie umso sparsamer arbeitet, je niedriger die Vorlauftemperatur ist.
Ist der hydraulische Abgleich Pflicht?
Nach den derzeitigen Förderbedingungen muss er beim geförderten Heizungstausch nachgewiesen werden. Für größere Mehrfamilienhäuser schreibt ihn das Gebäudeenergiegesetz beim Einbau einer neuen Heizung außerdem vor. Ob das für Ihr Gebäude gilt, klären wir mit Ihnen.
Was ist der Unterschied zwischen Verfahren A und Verfahren B?
Verfahren A schätzt die Heizlast der Räume grob über die Fläche. Verfahren B beruht auf einer raumweisen Heizlastberechnung und ist deutlich genauer. Für die Förderung wird derzeit Verfahren B verlangt. Wir arbeiten nach Verfahren B.
Brauche ich neue Thermostatventile?
Für den Abgleich müssen die Ventile voreinstellbar sein. Ältere Ventile ohne Voreinstellung werden getauscht. Das prüfen wir bei der Aufnahme der Heizkörper.